Liebe Kulturschaffende und Kulturinteressierte

Die 'Schwerter Mitte' ist ein zentrales bürgerschaftliches Projekt im Bereich Stadtgeschichte, Kultur und kultureller Bildung. Seit Jahren dauert das Bauvorhaben um das ehem. Ruhrtalmuseum und um die angegliederte Gaststätte wie auch um die Diskussion eines tragfähiges Nutzungskonzeptes an.

KIS möchte ein Plenum ausrichten, das der interessierten Öffentlichkeit Gelegenheit bietet, sich über den aktuellen Diskussionsstand eines möglichen Nutzungskonzeptes wie über den Fortgang der baulichen Arbeiten zu informieren.

Zum jetzigen Zeitpunkt ist noch nicht klar, wer sachkundig zum Stand des Projektes informieren wird und wer auf unsere Fragen antwortet, doch bitten wir bei Interesse, sich folgende Hinweise vorzumerken:

Plenum 'Schwerter' 
am 26. November 2026
VHS, Raum 1
Beginn 18.30 Uhr.

Euer
KIS Kernteam 


August 2026 - Auf.ruhr-Reihe Literatur und Leben:

„Die Küchenuhr“ von Wolfgang Borchert 
Offener Gedankenaustausch zu einem hochaktuellen Thema

In der Reihe „Literatur und Leben“ lädt das Kulturteam auf.ruhr zu einer Lesung der Kurzgeschichte „Die Küchenuhr“ von Wolfgang Borchert mit anschließender Diskussion ein. Die Literatur-Runde beginnt am Dienstag, 22. September um 18.30 Uhr in der Stadtbücherei Schwerte, City-Center, Hagener Str. 7, 58239 Schwerte.

Das bewährte Moderatoren-Team Hartmann Schimpf und Brigitte Fritz freut sich wieder auf einen offenen und regen Austausch mit den Gästen.
Das Werk „Die Küchenuhr“ zählt zur deutschen Trümmerliteratur nach 1945 und thematisiert in einer stillen Anklage den Krieg mit seinen seelischen Folgen. In dieser eindringlichen Erzählung - in der schlichten Sprache Borcherts - geht es um scheinbar Banales, um Erinnerung, Verlust und um die leisen Momente, die dem Leben trotz aller Zerstörung einen Sinn geben. 
Der Eintritt zu dieser Veranstaltung in Kooperation mit der Stadtbücherei Schwerte ist frei, eine Spende für die ehrenamtliche Kulturarbeit des auf.ruhr-Teams ist immer willkommen. 


Juni 2026 - Zweifel und die Sehnsucht nach Gewissheit

Philosophisches Café betrachtet die zwei Seiten einer Medaille

Zweifel und Gewissheit begleiten uns Menschen in allen Lebensbereichen. Mit den scheinbaren Gegensätzen, die andererseits auch im Zusammenspiel wirken können,
beschäftigt sich das Philosophische Café des Kulturteams auf.ruhr am Dienstag, 16. Juni, um 18 Uhr im Wuckenhof, Kötterbachstraße 2. Zu dem offenen Austausch unter erfahrener Leitung von Brigitte Fritz und Hartmann Schimpf sind wieder alle Interessierten eingeladen.

Zweifel fördert kritisches Denken, hilft Fragen zu stellen, Fehler zu vermeiden und Neues zu lernen. Ein konstruktiver Umgang mit Zweifel bedeutet, offen für neue Erkenntnisse zu bleiben, ohne in Unsicherheit zu verharren.
Gewissheit gibt Orientierung, Stabilität und ermöglicht Entscheidungen zu treffen.
Dabei sollte die Gewissheit nicht zu Starrheit und Dogmatismus führen.
Zweifel und Gewissheit sind zwei Seiten einer Medaille, sie ergänzen sich und ermöglichen ein verantwortungsvolles und selbstbestimmtes Handeln. In der gemeinsamen Diskussion mit Moderatorin Gurdrun Wagner soll diese These erörtert werden.
Der Eintritt ist frei, Spenden für die ehrenamtlichen auf.ruhr-Aktionen sind willkommen.
Das Team auf.ruhr dankt dem Kultur- und Weiterbildungsbetrieb der Stadt Schwerte für die kostenfreie Nutzung des Wuckenhofes.


Mai 2025 - Stimmungsvolle Atmosphäre im Sonnenschein auf der Kunstmeile

Vielfältiges Angebot an Kunstwerken im historischen Ambiente des Wuckenhofes Bei strahlendem Sonnenschein schlenderten zahlreiche Besucherinnen und Besucher über die Schwerter Kunstmeile des Kulturteams auf.ruhr und genossen die kunstvolle Stimmung auf dem Wuckenhof. An 24 Ständen wurde eine reichhaltige Mischung verschiedener Kunstrichtungen geboten. Diese Vielfalt hob auch Kenan Yildiz, 1. Beigeordneter der Stadt Schwerte, zur Eröffnung des Kunstmarktes hervor. Sie mache den ganz besonderen Charme der Veranstaltung aus. Kenan Yildiz zeigte die vielseitige Bedeutung von Kunst auf, unter anderem auch, wie wichtig Kunst im demokratischen Miteinander ist.

Das frühlingshafte Wetter und das breite Angebot machten offensichtlich Lust darauf, selbst etwas Farbe in das eigene Leben und die vier Wände zu bringen. So wurde manches handgefertigte Objekt, von der Schale über Schmuck bis zur Wand- und Garten-Dekoration erworben. Auch viele Bilder wurden unter dem Arm nach Hause getragen.

Vom Flair des Altstadt-Ambientes waren auch die ausstellenden Künstlerinnen und Künstler sehr angetan, die überwiegend von auswärts etwa aus Dortmund, Castrop, Recklinghausen und Hamm angereist waren, um ihre Werke zu präsentieren. Gelobt wurde einhellig die tolle Atmosphäre, die durch die sanften Gitarrenklänge von Herbert Sobich musikalisch stimmungsvoll bereichert wurde. Für das leibliche Wohl sorgte Jörg Rost (Stadt, Land, Fluss).

Ein besonders Lob erhielten die Schwerterinnen und Schwerter von den Ausstellenden, die das Kunst-Event als Erfolg verbuchten. Stellvertretend für viele Stimmen begeisterte sich eine Künstlerin unter zustimmendem Nicken ihres Standnachbarn: „So ein nettes Publikum wie hier in Schwerte habe ich noch nie erlebt, so freundlich, so wertschätzend und mit großem Kunstinteresse auch bereit, etwas zu erwerben.“

Auch die beiden Organisatorinnen vom Kulturteam auf.ruhr in der Kulturinitiative Schwerte KIS, Eva Hammoudo und Martina Horstendahl, zeigten sich höchst zufrieden: „Es war ein wunderschöner Tag!“


April 2026 - Buntes Kultur-Treiben auf dem Wuckenhof

Die beliebte Schwerter Kunstmeile startet wieder zu Muttertag am 10. Mai rund um den Wuckenhof in Schwerte.

Das Schwerter Kulturteam auf.ruhr, das erneut die Organisation ehrenamtlich übernimmt, freut sich, dass wieder zahlreiche Schwerter und überregionale Künstlerinnen und Künstler teilnehmen. „Bemerkenswert ist, dass diesmal auch mehrere Kunstschaffende aus Dortmund mitmachen, was zeigt, dass unsere Schwerter Kunstmeile immer größere Kreise zieht und sich als attraktiver Kunst-Ort etabliert“, freuen sich die Organisatorinnen Martina Horstendahl und Eva Hammoudo vom auf.ruhr-Team, das unter dem Dach der Kulturinitiative Schwerte (KIS) agiert.

Das Angebot der Stände, das von 10 bis 17 Uhr zu Kunstspazieren und Kunstkauf einlädt, umfasst Malerei, Grafik, Collagen, Skulpturen, Objekte, Fotografie und Kunsthandwerk.
Die ausstellenden Künstlerinnen und Künstler präsentieren nur eigene Arbeiten – der Weiterverkauf kommerzieller Massen-Ware ist nicht zugelassen.

Eine musikalische Eröffnung und ein Stand für das leibliche Wohl mit gemütlichen Sitzgelegenheiten bereichern das Flair des bunten Kunstmarktes im historischen und stimmungsvollen Ambiente des Wuckenhofes.

„Die traditionsreiche Kunstmeile in Schwerte ist für viele Besucherinnen und Besucher mit Freude an Kunst zu einer festen Marke geworden“, betont das Orga-Team und schickt in diesem Zuge auch einen Dank an den Kultur- und Weiterbildungsbetrieb Schwerte (KuWeBe) für die Kooperation zur Nutzung des Wuckenhof-Platzes.

Das auf.ruhr-Team schwärmt: „Wir freuen uns wieder auf viele Künstlerinnen und Künstler, zahlreiche Interessierte, eine breite Palette von Kunst und viele spannende Begegnungen.“

Der Eintritt ist wie immer frei.

Hier könnt ihr einen Flyer herunterladen.


Klimamobil sucht ein neues Zuhause

Das Klimamobil der Kulturinitiative Schwerte (KIS) braucht einen neuen Unterstellplatz – möglichst überdacht und in der City.

„Wir bedanken uns herzlich beim Bündnis 90/ Die Grünen Schwerte, dass wir bisher unser Kunstmobil im Hinterhof des bisherigen Büros an der Haselackstraße parken durften,“ betonen Martina Horstendahl und Eva Hammoudo von der KIS. Da die Grünen dort ausgezogen sind, entfällt auch die Abstellmöglichkeit für das Kunstwerk auf Rädern, das vor drei Jahren gemeinsam mit der Berliner Künstlerin Jaana Prüss und heimischen Kunstschaffenden komplettaus wiederverwerteten Materialien erstellt worden war.

Inzwischen wurde das Mobil, dessen Schaffung vom Land NRW als Kunst im öffentlichen Raum finanziell gefördert worden ist, auf zahlreichen Events eingesetzt. „Das farblich leuchtende Kunstwerk funktioniert nicht nur als Publikums-Magnet, sondern ist auch vielfältig nutzbar zum Beispiel als Ausstellungsstand, Verkaufsstelle oder Musikpult. Es kann unter Beachtung nachhaltiger Aspekte kostenfrei ausgeliehen werden“, erklärt Martina Horstendahl.

Nun sucht das Klimamobil ein neues Zuhause. Da das Gefährt nur von Hand gezogen werden kann, muss der Einsatz des schweren, rollenden Kunstwerks im transportablen Radius der Innenstadt bleiben. „Daher wäre es optimal, wenn wir in der Stadtmitte einen Ort zur Unterstellung finden könnten,“ meint Eva Hammoudo. Ideen und Angebote nimmt die KIS dankbar entgegen unter der E-Mail-Adresse: info@kulturinitiative-schwerte.de .

Derweil ist schon der nächste Einsatz des rollenden Kunstwerks geplant: Auf der Kunstmeile am Wuckenhof zu Muttertag am 10. Mai bietet das Kulturteam auf.ruhr eine Kunstaktion für Kinder am und um das Klimamobil an. Eva Hammudo appelliert: „Es wäre schade, wenn wir mangels Unterstellmöglichkeit das Kunstwerk auseinander montieren und verschrotten müssten.“


Was wird aus der Schwerter Mitte?

Die Zukunft der Schwerter Mitte ist ein identitätsstiftendes und zukunftsweisendes Vorhaben nicht nur für das kulturelle Schwerte. Seit Jahren wird um ein Nutzungskonzept für die Schwerte Mitte gerungen. Eine tragfähige, von allen Seiten akzeptierte Lösung sollte dringend zügig verfolgt werden.

Aus Sicht der Kulturinitiative Schwerte (KIS) werden die Belange der Schwerter Stadtgeschichte in der aktuellen Diskussion über Nutzungsvarianten der Schwerter Mitte nicht prioritär berücksichtigt.

In der Presse war zu lesen, dass Rosemarie Trockel, gebürtige Schwerterin und Künstlerin von Weltrang, mit einer Werkauswahl eine herausgehobene Position in der Schwerter Mitte einnehmen soll. KIS ist als Lobby für die Kulturschaffenden in Schwerte sehr dafür, dass Rosemarie Trockel in ihrer Heimatstadt repräsentativ gewürdigt wird. Die entsprechenden bisherigen Bemühungen waren nicht erfolgreich.

Zu bedenken ist jedoch, dass die Ausstellungsfläche im ehemaligen Ruhrtalmuseum sehr begrenzt ist. Wollte man Rosemarie Trockel dort eine Etage für eine Werkauswahl zur Verfügung stellen, bliebe für ein Heimatmuseum nur eine deutlich zu stark begrenzte Ausstellungsfläche übrig. Es bedarf daher aus unserer Sicht einer anderen Lösung, Rosemarie Trockel und ihr Werk in Schwerte repräsentativ zu würdigen.

Die vernehmbare Einschätzung, die Schwerter Stadtgeschichte böte nicht hinreichend Material für ein attraktives Heimatmuseum, teilen wir ausdrücklich nicht. Beispielsweise mit den Themen Wasserschutz, Wassergewinnung und Möhnekatastrophe, Industriegeschichte mit den Schwerpunkten Stahlverarbeitung, Eisenbahnausbesserungswerk, Nickelwerke und Drucktechnik, Hanse, Schichtwesen u.v.m. hat Schwerte einen verdienten Platz in der überörtlichen Regionalgeschichte.

Besonders in diesen Themenfeldern ist es geboten, die klassischen Aufgaben eines Heimatmuseums – nämlich Forschen, Sammeln und Präsentieren einem hauptamtlichen Museumpädagogen/einer Museumspädagogin zu übertragen.

Allein bei den hier genannten Themenbereichen hat es über die Jahre deutliche Versäumnisse in der Pflege und Präsentation des Museumsbestandes gegeben, die nur mühsam zu korrigieren sein dürften.
Wer sammelt z.B. die Zeitzeugnisse der Nickel-Werke und von Hoesch bevor die Unternehmen aus dem Stadtbild verschwinden?

Sollte Stadtgeschichte nur als randständiges Thema ohne Fachpersonal für die Museumpädagogik in der Schwerter Mitte abgehandelt werden, bleiben dauerhafte Schäden für das Gemeinschaftsgefühl der Stadt, für ihre Identität und für das Geschichtsbewusstsein unserer Bevölkerung nicht aus.

Mit freundlichen Grüßen
vom Kernteam der Kulturinitiative Schwerte KIS


August 2025 - KIS-Plenum vor der Wahl: Kommunalpolitik gab Auskunft zu kulturellen Themen

„Ein gut besuchtes Kultur-Plenum in spannendem Ambiente“, resümiert das Kern-Team der Kulturinitiative Schwerte KIS. Vier Parteien-Vertreter und Vertreterinnen waren der Einladung durch die  Kulturinitiative-Schwerte gefolgt und stellten sich dem KIS-Fragenkatalog und Anmerkungen aus dem  Publikum, das zahlreich erschienen war: Claudia Belemann-Hülsmeyer (SPD), Philipp Köhler (FDP), Daniel Prein (Die Linke) und Michael Rotthowe (Die Grünen) gaben ausführlich Auskunft. 
Themen anlässlich der bevorstehenden  Kommunalwahlen waren der Wuckenhof, der Kultur- und Weiterbildungsbetrieb Kuwebe, die Zukunft des ehemaligen Ruhrtalmuseums/ Schwerter-Mitte, Schwerter Jugendkultur und die neuen kulturpolitischen Pläne für den Bahnhofs-Turm.

Vor der Kunst-Kulisse der KIS-KulTour-Ausstellung in dem Raum The Stage der isg-schwerte entspann sich eine rege und interessante Diskussion, professionell moderiert von Astrid Hoffmann aus dem Kernteam der Kulturinitiative. 

Die Kulturinitiative dankt der Immobilien- und Standortgemeinschaft-Schwerter-Innenstadt isg mit Sascha Schubert herzlich für die Bereitstellung des Raumes.

Neufassung der Kulturförderrichtlinien des Kultur- und Weiterbildungsbetriebes der Stadt Schwerte (KuWeBe)

Die Kulturförderrichtlinien sollen dazu beitragen, die Vergabe der Fördermittel nachvollziehbar und transparent zu machen.

Ihr könnt die Kulturförderrichtlinien hier herunterladen.


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... findet ihr hier.


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